Spielen im Winter

 

 

Warum kann unser Platz auch bei Sonnenschein oder Temperaturen um 2–4 °C nicht freigegeben werden? 

Um diese Frage zu beantworten, möchten wir Ihnen einen detaillierten Einblick geben,

weshalb eine Nutzung im Winter oft nicht möglich ist – und warum auch Wintergrüns nicht immer eine sinnvolle Option darstellen.

 

 

 

  1. Bodenfrost – die unsichtbare Gefahr

Selbst wenn die Oberfläche an sonnigen Tagen leicht antaut, bleibt der Unterboden häufig gefroren. Wird der Rasen dann betreten oder bespielt:

  • Die obere, weiche Schicht verschiebt sich über dem gefrorenen Untergrund.
  • Wurzeln reißen ab, die Grasnarbe löst sich.
  • Die Schäden sind sofort nicht sichtbar – später aber als braune, kahle Stellen.

Diese Schäden lassen sich im Winter nicht regenerieren, weil Gras bei niedrigen Temperaturen kaum bis gar nicht wächst.

 

 

  1. Gefrorene Grashalme brechen – Mikroschäden mit großen Folgen

Bei Frost befinden sich in den Grashalmen Eiskristalle. Belastung durch Schritte, Trolleys oder Schläge führt dazu:

  • Zellen platzen
  • Blattstrukturen reißen
  • Die Halme sterben ab

Die Folgen zeigen sich häufig erst Wochen später – zu einem Zeitpunkt, an dem keine schnelle Reparatur mehr möglich ist.

 

 

  1. Zu nasse Böden & Gefahr der Bodenverdichtung

Auch ohne sichtbaren Frost sind Winterböden oft stark wassergesättigt. Jeder Schritt:

  • verdichtet den Boden
  • verschlechtert die Sauerstoffversorgung der Wurzeln
  • beeinträchtigt das Wachstum im Frühjahr

Dies führt zu langfristigen Qualitätsverlusten, besonders auf Fairways und an sensiblen Übergängen.

 

 

  1. Minimales Wachstum – keine Erholung möglich

Unterhalb von ca. 4 °C stellt das Gras sein Wachstum ein. Schäden, die im Winter entstehen, bleiben daher monatelang unverändert und können erst weit in der neuen Saison behoben werden.

 

 

  1. Warum auch Wintergrüns nicht immer genutzt werden können

Wintergrüns bieten grundsätzlich eine Alternative – aber nur dann, wenn die Bedingungen es zulassen.
Aktuell jedoch:

  • sind die Flächen durch Frost und Nässe nicht belastbar
  • würde die Beanspruchung zu Schäden führen, die lange sichtbar bleiben
  • entstehen zusätzliche Schwierigkeiten wie Matschen, Verdichtung oder Pfützenbildung

Daher wird der Spielbetrieb erst wieder aufgenommen, wenn alle Spielbereiche eine ausreichende Stabilität und Belastbarkeit aufweisen.

 

 

  1. Fazit – Schutz der Spielflächen für die kommende Saison

Auch wenn es optisch manchmal anders wirkt:
Der Platz braucht jetzt Ruhe, um im Frühjahr in bestmöglichem Zustand zu sein.

Jede vorzeitige Belastung würde:

  • die Regeneration der Grüns verzögern
  • größere Pflegemaßnahmen erfordern
  • die Qualität der gesamten Anlage in der Saison beeinträchtigen

 

 

Wir hoffen, dass diese Hintergrundinfos die Entscheidungen nachvollziehbarer machen. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme!

 

 

 

Natur pur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Unser Platz spiegelt die Region wider. Hügelig, Wälder an den Seite, Obstbäume - fast Streuobstwiesen feuchte Gebiete und trockenen Bereiche.

 

Die angelegten Wasserhindernisse haben die Tierwelt bereichert. So habe heute neben den heimischen Greifvögeln auch Enten und Gänse hier eine Heimat gefunden. Die Nähe zu Felden und Wald erlaubt es zu den passenden Zeiten heimisches Wild zu beobachten.

 

 

 

 

 

 

 

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